Zulassungsvoraussetzungen

Studium/Berufsausbildung
Zum Zertifizierungsverfahren zugelassen wird, wer mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung in einer einschlägigen technischen Fachrichtung nachweisen kann. Alternativ kann ein anderer Abschluss, beispielsweise einer Höheren Technischen Lehranstalt oder eines Hochschulstudiums in einer ingenieurwissenschaftlich geprägten Fachrichtung nachgewiesen werden.

Als Ausbildungsbereiche für eine facheinschlägige technische Berufsausbildung kommen insbesondere in Betracht:

  • Hochbautechnik;
  • Elektrotechnik;
  • Maschinenbau und Anlagentechnik;
  • Chemische Betriebstechnik;
  • Holzbautechnik.

Praktische Tätigkeit
Zusätzlich ist eine mindestens 3-jährige praktische sachverständige Tätigkeit im Zertifizierungsbereich nachzuweisen, z. B. bei einer Österreichischen Brandverhütungsstelle oder als Prüftechniker einer akkreditierten Prüf-, Inspektions- oder Zertifizierungsstelle für Brandschutzprodukte oder als Brandschutzexperte einer auf dem Gebiet des Brandschutzes tätigen Firma oder Institution.

Zusatzqualifikation

Ergänzend muss der Antragsteller einen Nachweis über Zusatzqualifizierungen im Zertifizierungs­bereich erbringen. Anrechnungsfähig sind einschlägige fachliche – hersteller- und produktneutrale – Aus- und Fortbildungen mit einem Mindestumfang von 36 Unterrichtseinheiten.

Über die Anerkennung der Nachweise entscheidet die Leiterin der Zertifizierungsstelle.